Artikelserie Zukunftstrend Empfehlungsmarketing, Teil 7: Virales Marketing: Gesprächsstoff im Internet

Artikelserie Zukunftstrend Empfehlungsmarketing, Teil 7: Virales Marketing: Gesprächsstoff im Internet

Datum: 01.04.10
Autor: Anne M. Schüller
Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats - virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht. Ein früher Vertreter des viralen Marketing war das Computerspiel Moorhuhn, das am Ende zwei Drittel aller Computer ‚infiziert’ haben soll. Ein weiteres Beispiel ist das Kinderlied vom Schni-schna-Schnappi-Krokodil, das vom Internet aus die Charts eroberte.
Das virale Marketing verdankt seinen Namen der dramatischen Schnelligkeit und der exponentiellen Wirkung, mit der sich eine Botschaft – meist per eMail oder über Foren, Blogs und Chats - virusartig im Internet ausbreitet, ohne dass darauf Einfluss genommen werden kann, wen sie wann erreicht. Ein früher Vertreter des viralen Marketing war das Computerspiel Moorhuhn, das am Ende zwei Drittel aller Computer ‚infiziert’ haben soll. Ein weiteres Beispiel ist das Kinderlied vom Schni-schna-Schnappi-Krokodil, das vom Internet aus die Charts eroberte. Der überwältigende Vorteil des viralen Marketing ist der, dass die Botschaft von einem Menschen kommt, den man kennt – und nicht von einem anonymen Anbieter. Wenn die Empfehlung ohne erkennbaren äußeren Einfluss ausgesprochen wird, wirkt sie glaubwürdig und ehrlich. So kann im Web jeder User als kostenloser Verkaufshelfer agieren. Allerdings kann nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden, ob die Botschaft eine positive oder eine negative Richtung nimmt. Was einmal in Umlauf gerät, ist nicht mehr zu stoppen - und (fast) nie mehr zu löschen. Das macht virales Marketing so spannend - aber auch gefährlich. Wie eine virale Kampagne konzipiert wird Wie bei jeder Vertriebsmaßnahme werden auch bei einer viralen Werbekampagne zunächst die Ziele (Bekanntheit, Sympathie, Adress-Generierung, Abverkauf, Erinnerung, Newsletter-Bestellung, Visits etc.) definiert, die anvisierten Zielgruppen festgelegt sowie der optimale Zeitpunkt für den Kampagnenstart bestimmt. Danach geht es um den passenden viralen Auslöser, den Lockvogel sozusagen. Niemand wird eine Botschaft freiwillig verbreiten, die ihm selbst nicht gefällt. Nur, wenn Sie etwas bieten, worüber es sich zu reden lohnt, womit demzufolge der Absender beim Empfänger punkten kann, wird ersterer für Sie aktiv. Dabei soll der Überträger nicht nur animiert werden, die Botschaft aktiv zu verbreiten, er soll außerdem den Empfänger der Botschaft zur Weitergabe motivieren. Ihre Kampagne muss also beiden Seiten Nutzen versprechen. Dies kann gelingen, wenn Sie beispielsweise etwas Unterhaltsames bieten den Spieltrieb anregen etwas völlig Neues bieten etwas Einzigartiges bieten etwas Sensationelles bieten etwas Nützliches bieten etwas zum Gewinnen ausloben und wenn darüber hinaus für die Nutzer möglichst keine Kosten entstehen die Botschaft leicht übertragbar ist der Absender (wenn möglich) für seine Arbeit belohnt wird. Der Empfänger einer viralen Botschaft wird sich mit dieser viel eher auseinandersetzen als mit klassischer Werbung. Denn entweder ist er - wie etwa beim Ansteuern eines Videos auf YouTube – selbst aktiv auf die Suche gegangen. Oder er hat das ‚Kampagnengut‘ von einer ihm bekannten Person erhalten, der er vertraut, weil sie glaubwürdig ist. Lesen Sie im achten Teil unserer Serie: Auf den Lockvogel kommt es an --> Zum 8. Teil der Artikelserie: Auf den Lockvogel kommt es an --> Zum 1. Teil der Artikelserie: Mit Buzz, Advocating und Viralmarketing zum Erfolg Zur Autorin Anne M. Schüller ist Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Über 20 Jahre lang hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener internationaler Dienstleistungsbranchen gearbeitet und dabei mehrere Auszeichnungen erhalten. Die Diplom-Betriebswirtin und achtfache Buchautorin gehört zu den besten Keynote-Rednern im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet auch als Business-Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Sie gehört zum Kreis der ‚Excellent-Speakers‘. Zu ihren Kunden zählt die Elite der deutschen, schweizerischen und österreichischen Wirtschaft. Kontakt: www.anneschueller.de Das Buch zum Thema: Anne M. Schüller Zukunftstrend Empfehlungsmarketing Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten BusinessVillage, 3. Aufl. 2009, 135 Seiten ISBN 978-3-938358-63-4, 21,80 Euro / 39.50 CHF Weitere Infos: www.empfehlungsmarketing.cc Live-Video 175 Minuten Empfehlungsmarketing - der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten Drei Stunden live und ungeschnitten: Erleben Sie Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing, zu diesem hochaktuellen Trendthema: Wie Sie Ihre Kunden zu aktiven Empfehlern machen. Die Inhalte: Ihr größter Schatz: aktive positive Empfehler Die Basis für Empfehlungen: Spitzenleister und Spitzenleistungen Die Strategie: vier Schritte zum erfolgreichen Empfehlungsmarketing Die Praxis: Aktionsprogramme für Ihr Empfehlungsmarketing Wie die Empfehlungsrate ermittelt und entwickelt wird Neue Formen von Mundpropaganda- und Empfehlungsmarketing Weitere Infos: Semigator
Anne M. Schüller

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ist Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Über 20 Jahre lang hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener internationaler Dienstleistungsbranchen gearbeitet und dabei mehrere Auszeichnungen erhalten. Die Diplom-Betriebswirtin und achtfache Buchautorin gehört zu den besten Keynote-Rednern im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet auch als Business-Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Sie gehört zum Kreis der ‚Excellent-Speakers‘. Zu ihren Kunden zählt die Elite der deutschen, schweizerischen und österreichischen Wirtschaft.

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