Arbeiten Sie noch oder leben Sie schon? - Teil 1
Dagegen ist nichts einzuwenden – im Gegenteil, das ist ein erstrebenswertes Ziel! Es ist richtig und vollkommen legitim sich das selbst zuzugestehen. Problematisch dabei ist nach meiner Erfahrung nur, dass die Leute glauben “viel hilft viel”. Das führt dann dazu, dass sich die Menschen über eine endlos lange Zeit sprichwörtlich den A... aufreißen.
Dem Autor des Buches “Die 4-Stunden-Woche“, Timothy Ferriss, ging es ebenfalls so… bis ihn ein körperlicher und mentaler Totalschaden - ein Burnout – wegen seiner über Jahre anhaltenden 80-h-Wochen(!) niederstreckte.
In diesem Beitrag erfahren Sie warum und vor allem auch wie er es trotzdem geschafft hat, mit Hilfe des Internets, mit Hilfe bestimmter Automationen und mit Hilfe von Outsourcing, eine 4-Stunden-Woche zu erreichen und so im Monat 80.000 Dollar zu verdienen.
Die 4-Stunden-Woche
Ich befasse mich zwar schon lange mit Automation und Outsourcing um möglichst viel freie Zeit aufzubauen…
“Was Timothy jedoch lehrt, ist radikal, simpel und einfach!”
In diesen 3 Schritten könnte man sein Buch zusammenfassen:
- E-Mails nur noch 1x pro Woche beantworten
- Alle beruflich relevanten Aufgaben delegieren
- Alle privaten Zeitfresser delegieren
1. Auf Emails nur noch einmal pro Woche antworten
Ich selbst wende diese radikale aber effektive Methode erst seit ein paar Wochen an und von wirklich großen Ausnahmen abgesehen bleibe ich auch dabei. Ich habe mich früher um den Support bemüht und von 8 Uhr bis 11 Uhr jeden Morgen E-Mails beantwortet. So kommen immerhin 6×3h=18h zusammen, wenn man von einer 6 Tage Woche ausgeht. Interessant ist in diesem Zusammenhang, das trotzdem nicht mehr Kundenbeschwerden eingehen, die selbe Anzahl an Produkten weiterhin verkauft wird und auch abonnierte Newsletter etc. warten können.
Dazu kommt noch, dass an diesem einen “E-Mail-Beantwortungs-Tag” dann doch nicht auf ein Mal Arbeit für 18 Stunden E-Mail- und Supportmanagement anfallen. Es läuft komischerweise ebenfalls wieder auf 2-3h hinaus. Man braucht nur einen Autoresponder für die eigenen E-Mail-Postfächer und schon arbeitet man einfach effektiver. Hier der Text meines Autoresponders:
Liebe Freunde und Kollegen,
wegen hoher Arbeitsbelastung beantworte ich meine Mails derzeit nur 1x wöchentlich, nämlich montags 16 Uhr. In Notfällen, die nicht bis zum kommenden Montag 16 Uhr warten können (bitte nur, wenn es wirklich dringend ist), kontaktieren Sie mich telefonisch unter 0160 – 78 125 47.
Ich bitte um Verständnis für diese Maßnahme, die ein effizienteres und effektiveres Arbeiten gewährleistet. Meine erhöhte Produktivität kommt auch Ihnen zugute.
Freundliche Grüße
Tobias Knoof
www.Digitale-Infoprodukte.de
www.StartupChecklisten.de
www.PremiumMinisites.de
2. Alle beruflich relevanten Aufgaben delegieren
Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung zum bereits teilweise besprochenen Outsourcing:
Alle Jobs und Aufgaben für die Sie keine Zeit, keine Lust, kein Know-how oder keine Muse haben, können Sie prinzipiell outsourcen. Dazu gehören beispielsweise Webdesign, Logodesign, die Erstellung von Präsentationsunterlagen, Werbetexte, Verkaufsseitenerstellung, Lanndingpageerstellung, Splittesting, Aufbau von Adwords-Kampagnen, Backlinkaufbau, das Schreiben von Fachartikeln, Blogposts, Pressemeldungen, Übersetzungen, Recherchen, Buchungen, und, und, und.
Überlegen Sie welches Ihre größten Zeitfresser sind? Geben Sie diese Sachen raus! Welche Tätigkeiten machen Ihnen überhaupt keinen Spaß? Sourcen Sie diese Sachen out! Wo tun Sie sich schwer? Geben Sie diese Sachen ab! Was bleibt am Ende noch über? Geben Sie diese Sachen raus! Sie sollten versuchen, mit Hilfe virtueller Assistenten, praktisch Ihre gesamte 40, 50 oder 60h Woche auszulagern, so dass Sie nur noch eine Handvoll E-Mails von den “Zuarbeitern” checken brauchen. Sie sind mit einem internetfähigem Handy praktisch geografisch unabhängig und haben Ihr Business im Taschenformat immer dabei (Ihren Kopf tragen sie ja ohnehin schon immer mit sich herum).
3. Alle privaten Zeitfresser delegieren
Ich wende Outsourcing auch im privaten Bereich an und gehe beispielsweise nicht mehr einkaufen. Das funktioniert!
Ich lasse mir Obst, Gemüse, Lebensmittel, Getränke, etc. vom Einkaufsservice liefern und in den Kühlschrank räumen. Dies kostet mich neben dem Eingekauften 5 € und spart pro Woche mehrere Stunden ein. Der gesamte Einkauf wird pünktlich 1x pro Woche geliefert. Und machen Sie mir nicht weiß, dass Sie es toll finden, in überfüllten Supermärkten stundenlang Ihr künftiges Essen durch die Gegend zu schieben. Das glaube ich Ihnen einfach nicht!
Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels!

Tobias Knoof
Tobias Knoof ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Internet-Marketer der Infobranche und gilt als ausgewiesener Traffic-Experte. Er war Traffic-Marketing-Manager bei einem der größten Preisvergleichsportale in Deutschland und ist Gründer von Digitale-Infoprodukte.de.


