Auf geht´s - es ist Tango-Zeit: Einleitung

Auf geht´s - es ist Tango-Zeit: Einleitung

Datum: 03.01.11
Autor: Marcel Klotz
Tanzen Sie gerne? Und wenn ja, was denn? Foxtrott? Oder Freestyle? Oder vielleicht Tango? Wenn Sie zu den Tangotänzern gehören - meinen Glückwunsch. Damit gehören Sie zu denen, die etwas ganz Besonderes tanzen. Denn der Tango gehört seit 2009 zu den Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit der UNESCO, oder anders gesagt, er zählt zum Kulturerbe der Menschheit.

Aber wieso gerade der Tango? "Der Tango ist eine Daseinsform", sagte Horario Ferrer, Präsident der National-Akademie des Tango in Argentinien. Tango bedeutet Präsenz, Klarheit, Sich-Begegnen in Akzeptanz, Respekt und Achtsamkeit.

Ganz im Gegensatz dazu der Discofox. Das ist der Tanz der breiten Masse. Einfältiger Rhythmus, ohne besondere Variation, passt zu jedem Anlass und braucht weder Hirn noch Herz. Beim Discofox kann man sich sogar noch gut über das Wetter unterhalten. Der Discofox, so Wikipedia, ist eine Fusion vieler verschiedener Elemente aus anderen Tänzen, weshalb er keine eigenen technischen Elemente entwickelt hat, sondern aus denen anderer Tänze besteht. Und das heißt, er hat eigentlich kein eigenes Profil. Er ist nur Durchschnitt.

Der Tango dagegen ist mehr als Tanzen, er drückt ein Lebensgefühl aus, eine Einstellung. Wer Tango tanzt, der möchte etwas Anderes, der begnügt sich nicht mit Durchschnitt. Ein Tangotänzer ist ausdrucksstark, leidenschaftlich und präzise, doch auch voller Gefühl, improvisierend und nach neuen Varianten suchend. Er mag keinen Stillstand, sondern entwickelt weiter, sucht die ständige Verbesserung während er sich gleichzeitig in der Woge der Musik treiben lässt und weiß, dass er sich auf sein Handwerkszeug verlassen kann. Auch bei komplizierten Figuren findet er den Weg zurück in den sicheren Grundschritt und setzt neu an, um sich auf Unbekanntes einzulassen. Tango ist getanzte Leidenschaft.

Aber wie wird man ein guter Tango-Tänzer? Nun, es ist eine Mischung aus Begeisterung für den Tanz und die Musik sowie eine Riesenportion harte Arbeit. Anders gesagt, man muss verdammt viel üben. Außerdem ist es ein Team-Tanz, nur als Paar kann man ein harmonisches Bild abgeben. Nur mit Vertrauen kann man sich vom Anderen führen lassen. Einseitiges Agieren schließt das Bezugnehmen zum Anderen aus.

Eines verlangt der Tango ausdrücklich: Mut. Den Mut einen ungewöhnlichen Tanz zu wagen, sich anderes als Andere auszudrücken und den Mut sich hartnäckig seinem Ziel entgegenzubringen. Auch gegen Widerstände.

Und genau diesen Mut brauchen wir heute. Haben Sie den Mut Tango zu tanzen und der beste Tangotänzer in Ihrer Branche, Aufgabe oder in Ihrer Rolle zu werden. Denn nur dann unterscheiden Sie sich von allen Anderen, vom Durchschnitt und von durchschnittlichem Verhalten.

Die nachfolgenden Kapitel  orientieren sich an wichtigen Herausforderungen im Vertrieb:

Wie komme ich beim Kunden weiter und erreiche mehr Verbindlichkeit? Was muss ich tun, um meinen Kontakten in Erinnerung zu bleiben und durch eine ausgefeilte Ansprache meine Leistungen zu vermitteln?

Auf welche Weise mache ich mein Produkt und mich selbst attraktiv für den Kunden? Wie schaffe ich es, mit den Menschen in den Firmen überhaupt zu einem Gespräch zu kommen und immer positiv zu kommunizieren? Auf welche Art und Weise behandle ich meine wichtigsten Kunden und wie halte ich meine Zusagen und Versprechen so ein, dass ich eine dauerhafte und erfolgreiche Kundenbeziehung erreiche.

Hier geht's weiter zum ersten Kapitel der Serie: "Höher, schneller, weiter" 

Marcel Klotz

Marcel Klotz

Marcel Klotz ist seit 25 Jahren im Vertrieb von IBM tätig, davon 10 Jahre als Salesdirektor. Neben seinem Beruf beschäftigt sich Marcel Klotz mit der Ausbildung in Vertrieb und Management und ist zertifizierter Salestrainer.

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