Effizient expandieren: 3 Strategien zur Akquise von Publishern

vom: 29.08.18

Die Digitalisierung ist omnipräsent, ein Entkommen unmöglich, da sie sich in sämtlichen Lebensbereichen niederschlägt. So auch im Marketing. Eine der bekanntesten digitalen Werbestrategien ist das Affiliate Marketing. Da es dabei für gewöhnlich um nicht wenig Geld geht, gelegentlich sogar um eine komplette Existenz, sollten die zu treffenden Entscheidungen wohlüberlegt sein. Aufgrund des finanziellen Risikos schrecken viele Advertiser-to-be davor zurück, sich auf eigene Faust durch den Affiliate-Marketing-Dschungel zu schlagen und setzen auf den Beitritt in ein Affiliate-Netzwerk. Die Mitgliedschaft erfordert zwar einen vergleichsweise tiefen Griff in die Tasche, entlohnt den Unternehmer jedoch mit einer beinahe automatisierten Zulieferung von Publishern. Denn wie der Name bereits vermuten lässt, funktioniert das Prinzip Partnerprogramm nämlich nicht ohne Kooperationspartner, die ihre virtuellen Flächen für Werbemittel vermieten. Wie man eigenständig und ohne professionelle Hilfe Publisher für das eigene Business anheuert, wird im Folgenden anhand dreier unterschiedlicher Strategien erläutert.

Die Moderne

Man sollte zeitgemäß mitmischen. Was bietet sich da besser an, als potentielle Publisher über Social-Media-Kanäle anzusteuern? Allein die zwei Netzwerk-Riesen Facebook und Instagram stellen schon einen fruchtbaren Nährboden für diese Vorgehensweise dar. So erlaubt es die Gruppenfunktion auf Facebook dem Advertiser, sich Gruppen herauszupicken, die auf irgendeine Weise mit seinem zu bewerbendem Produkt oder der angebotenen Dienstleistung in Verbindung stehen, diesen beizutreten und zu versuchen, den jeweiligen Admin als Publisher dazuzugewinnen. Dieser postet dann regelmäßig Werbemittel ins Forum, sodass die Aufmerksamkeit der Mitglieder gezielt auf die Website des Advertisers gelenkt wird. Ebenso der Traffic. Auf Instagram lassen sich mittels Hashtagsuche User finden, die im Idealfall sowohl über Unmengen an Followern als auch eine thematische Querverbindung zum Onlineangebot verfügen. Lässt sich durch persönlichen Kontakt eine Kooperation etablieren, erscheinen die Werbeposts simultan im Feed von zig Instagramnutzern, die höchstwahrscheinlich die beworbene Website aufrufen. Was das virtuelle Idol anpreist, ist zumindest einen Blick wert. Gleiches gilt auch für inhaltlich relevante Blogs mit einer umfangreichen Leserschaft: Platziert man dort Werbemittel, erreicht man viele mögliche Kunden.

Die Analytische

Möchte man die Selektion seiner Publisher auf fundierten Statistiken fußen lassen, besteht die Option einer Keyword-Suche. Mithilfe eines Tools zur Bestimmung der Schlüsselwörter, die für das eigene Unternehmen von größter Bedeutsamkeit sind, kann der Advertiser eine Begriffssammlung anlegen, nach der er sämtliche Websites filtert und auflistet. Hierbei sollte beachtet werden, dass Websites, die das Ranking anführen, die am häufigsten frequentierten sind. Folglich dürfte die Nutzung derer Werbeflächen vergleichsweise kostspielig sein. Ist das Budget der anzupreisenden Firma knapper bemessen, sollte sich der Inhaber eher im Mittelteil des Rankings nach Kooperationspartnern umsehen.

Die Altbewährte

Sind einem die ersten zwei Methoden zu unsicher und/oder aufwändig, existiert immer noch die Möglichkeit, die Kooperation mit Partnern anzustreben, die sich auf das Publisherdasein spezialisiert haben und bereits im Auftrag einiger anderer Firmen die Werbetrommel rühren. Hier sind die Ansprechpartner zahlreich vorhanden und reichen von Dealanbieter über Preisvergleichportale bis hin zu Gutscheinpublishern. Dass bei diesen das Angebot der Zusammenarbeit auf taube Ohren stößt, ist höchst unwahrscheinlich.

Das eigenständige Betreiben eines Partnerprogramms ist kein unmögliches Unterfangen. Alles was es braucht, sind eine gute Strategie zur Akquise von Publishern, von denen jeder Leser nun mindestens drei auf Lager hat, ein Portiönchen Mut gemischt mit Selbstvertrauen und eine unterstützende Affiliate-Software.  Empfehlenswert ist hierbei die Nutzung von PAREBA, da sie die dem Advertiser den optimalen Überblick über die Verwaltung seiner Programme gewährleistet.