Kaffeeangebote im Business-Bereich

vom: 20.10.16

Für nicht wenige Menschen ist eine Tasche frischen Kaffees einfach unverzichtbar, um gut in den Morgen zu starten. Von daher scheint es merkwürdig, dass Unternehmen das Einkaufen von Kaffee und dessen Zubereitung für die eigenen Mitarbeiter eher nebensächlich behandeln: Aushilfskräfte werden "mal eben" zum Kaffeeholen geschickt und oft sind die Kannen, die doch eigentlich jederzeit frischen Kaffee bereithalten sollten, leer. Auf Kaffeegenuss spezialisierte Unternehmungen bieten für Firmen jedoch mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten an, um diesen Problemen vorzubeugen.

Klassische Getränkeautomaten mit Münzeinwurf

Dabei kann das Angebot der Unternehmen zunächst verwirrend wirken: "Kaffeegeschäft im Außer-Haus-Markt", "Kaffee-Komplettlösungen", "Kaffee-Vollservice" oder "Volloperating-Dienstleistungen für Kaffee" - die Bezeichnungen sind genauso einfallsreich wie vielfältig. Die einfachste und klassische Lösung ist vermutlich das Aufstellen von Getränkeautomaten, die nach dem Einwurf von Münzen frische Kaffeespezialitäten zubereiten. Das Unternehmen Mars drinks bietet solche Automaten zum Beispiel an. Der Vorteil: Einige Automaten offerieren nicht nur Kaffeespezialitäten, sondern geben auch Kaltgetränke, Suppen, Tees und sogar Snacks wie Müsliriegel & Co. preis. Ein Nachteil solcher Lösungen kann jedoch sein, dass Mitarbeiter nicht gewillt sind, für frischen Kaffee aus dem Automaten zu bezahlen und ihn sich stattdessen von Zuhause mitbringen oder unterwegs kaufen. Dann entpuppt sich das Aufstellen der Automaten als regelrecht unnütz.

(Quelle: Pixabay)

Spezialisierte Dienstleister mit "Full Service"-Paketen

Anders verhält es sich mit Unternehmen, die sich auf das Aufstellen von Kaffeevollautomaten spezialisiert haben. Dazu zählen unter anderem spezialisierte Unternehmen wie Kaffee Partner. Sie versorgen Firmen mit professionellen Kaffeemaschinen, die auf das Einwerfen von Münzen verzichten und Kaffeegetränke tassenweise besonders schnell zubereiten. Da diese Automaten wirklich auf Kaffeespezialitäten fokussiert sind, ist die Auswahl groß: Nicht selten offerieren die Maschinen mehr als ein Dutzend verschiedener Getränke, vom klassischen schwarzen Kaffee über einen Karamell-Mokka bis hin zum Latte Macchiato. Da die meisten Unternehmen es nur schwer einschätzen können, welchen Kaffeebedarf sie zu decken haben, bieten die Kaffeeunternehmen in der Regel eine telefonische Beratung oder eine Online-Beratung an. Dabei lässt sich dann je nach Mitarbeiteranzahl, Räumlichkeiten und den finanziellen Vorstellungen ermitteln, welcher Automat der richtige ist. Da viele Firmen eine solche Maschine außerdem nicht gleich kaufen möchten, ist es darüber hinaus in der Regel möglich, die Kaffeevollautomaten zu mieten oder zu leasen. Eine praktische Komponente der Zusammenarbeit mit einem Kaffee-Dienstleister ist der Umstand, dass die meisten einen sogenannten "Full Service" anbieten. Der Dienstleister stellt den Kaffee-Vollautomaten also nicht nur auf, sondern kümmert sich dann auch um dessen Wartung, füllt regelmäßig den Bohnenkaffee nach und ist im Schadensfalle telefonisch erreichbar. Doch kann sich diese "Full Service"-Komponente genauso gut als Nachteil erweisen: Die Qualität dieses Services schwankt nämlich durchaus. Beschäftigt der Dienstleister nur wenige Techniker, kann das Warten einige Stunden, manchmal sogar Tage in Anspruch nehmen - was sich natürlich nicht positiv auf die Laune der Mitarbeiter auswirkt. Hier heißt es für Unternehmen, die Kaffeedienstleister vorab genau zu vergleichen und bei Nichtzufriedenheit einfach den Partner zu wechseln. Besonders clevere Dienstleister versehen ihre Geräte übrigens mit einer sogenannten "Telemetrie-Ausstattung": Die Maschine sendet dann automatisch ein Signal an den Dienstleister, sobald der Kaffeevorrat ein gewisses Minimum erreicht hat.