Firmengeschenke an Weihnachten
Gegen Jahresende kommt man als Unternehmer oft in die Situation, Präsente für Kunden und Mitarbeiter besorgen zu müssen. Die Kunst des Schenkens liegt darin, diese Gelegenheit auch als Werbung für die eigene Firma zu nutzen. Am besten funktioniert allerdings solche Werbung, die man nicht auf den ersten Blick bemerkt. Schon allein aus diesem Grund sollte das Geschenk im Vordergrund stehen.
Bei Weihnachtsgeschenken sollte man grundsätzlich die Geschenke-Richtlinien vieler Unternehmen berücksichtigen. Solange ein Wert von 35 Euro nicht überschritten wird, dürfen die meisten Arbeitnehmer das Geschenk annehmen – für Beamte gelten strengere Richtlinien und 25 Euro als Höchstgrenze. Dieser Betrag dient allerdings nur als grobe Orientierung und je nach Unternehmen gelten individuelle Regeln. Es hilft, sich vorher zu informieren oder auf ein unverfängliches Präsent zu setzen.

Gebrauchsgegenstände sind sehr beliebt, da die Chance recht hoch ist, dass sie genutzt statt weggeworfen werden. Kalender, Kugelschreiber oder Notizblöcke müssen allerdings aus der Masse herausstechen und durch eine hochwertige Verarbeitung auffallen. Großformatige Kalender mit schönen Panoramabildern sind immer ein echter Hingucker. Bei diesem Geschenk lässt sich auch leicht ein indirekter Verweis auf das Unternehmen oder ein kleines dezentes Logo integrieren.
Ein neuer Trend ist das karitative Schenken, bei dem das Budget für Weihnachtsgeschenke an einen wohltätigen Verein gespendet wird. Per Weihnachtskarte kann man den Empfänger darüber informieren und ihn so an der Spende beteiligen. Aber auch hier gibt es einige Stolperfallen, die man vermeiden sollte: Die karitative Einrichtung sollte mit Bedacht ausgewählt werden, denn eine Spende an eine umstrittene Organisation kann den gegenteiligen Effekt erzielen. Spenden an Organisationen, die sich um Kinder in Not kümmern, sind dagegen gut geeignet.
Ein Geschenk, das man ebenfalls mit Bedacht wählen sollte, sind Gutscheine für Wellness-Angebote. Sind es Geschenke für konkrete Anwendungen wie eine Gesichtsbehandlung, kann dies möglicherweise falsch verstanden werden. Wellness liegt im Bereich des Privaten und diesen Rahmen sollte der Gutschein respektieren. Ist der Gutschein allgemein gestaltet und überlässt den Beschenkten die Wahl des Schwerpunkts, kann solch ein Präsent hingegen einen sehr guten Eindruck hinterlassen.