Mitarbeiterfotos für die Webpage des Unternehmens: So wird es professionell

vom: 25.10.17

Nichts ist aussagekräftiger als ein Bild, und im digitalen Zeitalter befindet sich das natürlich auf der Homepage des Unternehmens. Mitarbeiterporträts oder -gruppenbilder gehören einfach dazu. Insbesondere dann, wenn es um Dienstleistungen oder direkten Kundenkontakt geht und nicht nur um einen Versandhandel spielen persönliche Ansprache und Sympathie eine wichtige Rolle beim Aufbau von Kundenvertrauen. Aussagekräftige und ästhetische Mitarbeiterbilder sind also eine sinnvolle Werbemaßnahme. Darüber hinaus tun sie der Belegschaft gut, denn immerhin bekommt jeder und jede einzelne der Mitarbeiter/-innen so die Möglichkeit, individuell wahrgenommen zu werden und für das Unternehmen zu werben. Das schafft Loyalität und Stolz.

(Bildquelle: Fotolia)
 

Professionelles Fotostudio ausmachen

Mitarbeiterbilder für die Webpage sollten nicht mit der Smartphone-Kamera beim Betriebsausflug oder in der Mittagspause geschossen werden. Es muss schon etwas professioneller sein. Dazu gehört, dass ein Fotostudio gefunden wird, welches nach den individuellen Vorstellungen des Unternehmens arbeitet. Wer einen möglichst niedrigen Preis für die Mitarbeiterporträts als oberste Priorität ansieht, wird Bilder bekommen, die genau das kommunizieren - es sollte also schon bei der Suche nach dem Fotostudio klar sein, was überhaupt gewünscht ist.

Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen mit der Aktion einverstanden sein. Denn ihre Bilder dürfen nur veröffentlicht werden, wenn eine entsprechende Einverständniserklärung unterschrieben wurde. Das gilt für Veröffentlichungen in Printmedien übrigens auch. Die Verwendung von fotografischen Abbildungen von Personen fällt unter das Persönlichkeitsrecht. Allein aus diesem Grund ist es schon eine schlechte Idee, Bilder von einem Firmenevent einfach zu verwenden - mit der Ausnahme, dass alle Gäste schriftlich ihr Einverständnis erklärt haben.

Hintergrund, Kleidung, Körperpflege

Ob die Mitarbeiterbilder vor einem neutralen Hintergrund, im Konferenzraum, auf der begrünten Dachterrasse des Unternehmens, vor der historischen Fassade des Unternehmenssitzes oder vielleicht doch lieber im Fotostudio gemacht werden, muss im Vorfeld geklärt werden. Der Hintergrund transportiert eine wichtige Botschaft, die mit der Unternehmensphilosophie vereinbar sein muss. Daher sollten individuelle Mitarbeiterporträts auch grundsätzlich den gleichen Hintergrund zeigen - es sei denn, jemand hebt sich aufgrund besonderer Fähigkeiten vom Team ab, was natürlich auch kommuniziert werden darf.

Für Mitarbeiterporträts gilt in der Regel (Ausnahme: Kreativbranche) ein Dresscode. Dresscode kann heißen, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Hemd oder die Bluse mit dem Firmenlogo tragen und eine entsprechend einheitliche Krawatte beziehungsweise bei den Damen ein Halstuch. Es kann aber auch bedeuten, dass für die Herren Anzugpflicht und für die Damen Kostümpflicht besteht. Oder dass die Kleidung in den Firmenfarben gehalten sein muss und der genaue Schnitt der Kleidungsstücke gar nicht so wichtig ist. Es hängt letzten Endes von der Branche ab. KFZ-Werkstätten können ihre Belegschaft durchaus im Blaumann fotografieren lassen, Gastronomiebetriebe können die entsprechenden Kleidungsstücke für Küchenpersonal und Servicepersonal vorschreiben et cetera.

Möglicherweise bittet das Fotostudio aber auch darum, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin zwei oder drei Kleidungsstücke, z.B. verschiedene Oberteile, wenn es sich um klassische Porträts handelt) mitbringt. In einem kurzen Gespräch wird gemeinsam entschieden, welches Kleidungsstück die Persönlichkeit des Mitarbeiters oder der Mitarbeiterin am besten zur Geltung bringt. Hier geht es darum, jeden einzelnen Mitarbeiter und jede einzelne Mitarbeiterin in seiner oder ihrer Persönlichkeit kompetent und vertrauenswürdig erscheinen zu lassen. Eine gute Visagistin oder ein guter Visagist tragen ein übriges dazu bei.

Selbstverständlich sollte sein, dass alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Fototermin gepflegt erscheinen. Frisch gewaschen und geduscht, mit ordentlich frisiertem Haar und einem gegebenenfalls frisch gestutzten Bart. Fehlt es in dieser Hinsicht an Verständnis, kann das normalerweise im Fotostudio auch nicht mehr wettgemacht werden: Die Zeit fehlt.

Termine wenigstens zwei Wochen im Voraus festlegen

Ideal ist es, wenn für die Mitarbeiterfotos zwei Termine ausgemacht werden. Denn es wird hin und wieder jemand krank, es gibt den sogenannten Bad-Hair-Day, oder der Kaffeebecher landet auf dem Hemd. Es kann viel schiefgehen. Die Termine sollten der Belegschaft wenigstens zwei Wochen im Voraus deutlich gemacht werden. Sinnvoll kann sein, den Fototermin als ein Firmenevent zu planen, so dass die Mitarbeiter sich gemeinsam darauf freuen, den freien Tag genießen und das Erlebnis mitsamt der gelungenen Bilder lange im Gedächtnis bleibt.