So analysiert man die Konkurrenz

vom: 17.08.16

Will man die eigenen Stärken und Schwächen beurteilen, benötigt man doch meistens einen Vergleich. Niemand bietet sich hierfür besser an als der direkte Wettbewerber. Doch wie gut sind Sie über Ihren Wettbewerber informiert? Führen Sie regelmäßige und ausführliche Wettbewerbsanalysen durch?

(Bildqulle: Fotolia)

 

Im Folgenden ein paar Informationen was zu einer systematischen Wettbewerbsanalyse dazugehört und welche Fragen man sich stellen sollte:

  1. Wer sind meine direkten Wettbewerber? Diese können sich möglicherweise (nur) auf bestimmte Regionen, Zielgruppen oder Produktsparten konzentrieren.
  2. Was sind die langfristigen Ziele und Motivationen der einzelnen Konkurrenten? Spezialisiert sich der Wettbewerber auf eine spezielle Nische?
  3. Wie ist das Verhalten der einzelnen Wettbewerber im Hinblick auf seine aktuelle Strategie? Ist dies im Einklang mit seiner eigentlichen Zielorientierung?
  4. Was sind die Stärken und Schwächen des Wettbewerbers? Welche Fähigkeiten hat er? Diese Beurteilung sollte möglichst weit heruntergebrochen werden. Wissen Sie wer der Verkäufer ist, der ihren Kunden persönlich betreut? Außerdem sollte beachtet werden, dass Kunde A das Särken-Schwächen-Profil anders bewertet als Kunde B. Es kommt immer auf die jeweiligen Bedürfnisse an.
  5. Wie reagiert der einzelne Wettbewerber auf Marketing-/ Vertriesbsmaßnahmen von Ihnen?

Häufig wird eine Wettbewerbsbeurteilung zu schnell und nur auf Einzelerlebnisse beurteilt vorgenommen. Wie aber kommt man zu nachhaltigen und ausführlicheren Informationen über den Wettbewerber?

Nutzen Sie hierfür Kundengespräche und -befragungen. Dadurch können gezielt Infos über die Konkurrenz erhalten werden. Die Befragung sollte durch einen externen Dienstleister erfolgen. Außerdem mach es Sinn, über einen Geschäftspartner Testanfragen oder Testkäufe durchführen zu lassen. Auch hier erhalten Sie einen besseren Einblick in das Serviceangebot des Unternehmens.