Führungskräfteentwicklung: Karriere im eigenen Betrieb immer beliebter
Bei der Karriereplanung haben viele Berufseinsteiger oft eine ganze Reihe von Karriereschritten eingeplant. Verschiedene Praktika, Fortbildungen, Weiterbildungen, Auslandsaufenthalte – Die Möglichkeiten, sich für den Arbeitsmarkt zu rüsten, sind vielfältig.

Was viele gar nicht im Blick haben: Auch der eigene Betrieb bietet häufig durchaus gute Möglichkeiten, die Karriere entscheidend voranzutreiben. Hier ist allerdings auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative gefragt, denn auf einen „Motivationsschubser“ vom Vorgesetzten sollte man nicht in jedem Fall hoffen. Selbst ist der Mann bzw. die Frau – eine Einstellung, die ohnehin von Führungskräften erwartet wird.
Auch wenn der Weg nach oben auf den ersten Blick verbaut scheint, durch zum Beispiel Kollegen, die älter und mit ihrem Erfahrungsschatz bereits einen Schritt weiter sind, tun sich erfahrungsgemäß immer wieder unerwartet Chancen auf, sich deutlich zu verbessern. Tritt so ein Fall ein, sollte man gewappnet sein, um auch tatsächlich für die offene Position infrage zu kommen.
Karriere mit Seminaren vorantreiben
Wer sich für eine Führungsrolle im eigenen Unternehmen interessiert, hat zum Beispiel die Möglichkeit, Seminare zu besuchen, die auf kommende Aufgaben vorbereiten. Vorgesetzte sind oft nicht abgeneigt, wenn man selbst diese Variante ins Spiel bringt. Bei den Fortbildungsveranstaltungen geht es beispielsweise um Prozess- und Qualitätsmanagement, Mitarbeiterführung und –motivation. Also um grundlegenden Bereiche, die für Führungskräfte wichtig sind. Entsprechende Kurse gibt es zum Beispiel bei freien Seminaranbietern wie der WBS Training AG.
Das ist auch ganz im Sinne des eigenen Unternehmens, schließlich bringen gut ausgebildete Führungskräfte die eigene Firma voran, sorgen für effizientes Arbeiten und steigern den Umsatz. Da kann es nicht schaden, auf mehreren Hierarchieebenen dafür zu sorgen, dass guter Nachwuchs nachrückt, anstatt bei jeder neu zu besetzenden Stelle auf eine externe Lösung zu setzen. Dieses ist oftmals nicht nur teurer, sondern gerade anfangs auch ineffizienter, denn Mitarbeiter, die das Unternehmen und dessen Abläufe bereits kennen, finden sich in einer neuen Position viel schneller zu Recht als Fachleute von außerhalb.
Chance für aufstrebende Mitarbeiter: Nachfolge oft ungeklärt
Dass das Gute oft nah liegt, hat sich übrigens noch gar nicht so weit herumgesprochen, wie man vielleicht glaubt. Oftmals gibt es für Führungsaufgaben keine Nachfolgeregelung – kurioserweise umso häufiger, je höher die Posten angesiedelt sind. Dass es sich lohnt, den Nachwuchs im eigenen Haus „heranzuziehen“, spricht sich in einigen Branchen nur langsam rum, und das, obwohl den eigenen Mitarbeitern ein hoher Stellenwert zugesprochen wird. Zumindest offiziell.
"Our major assets are our people", heißt es in immer mehr Unternehmen, nicht nur auf dem internationalen Markt, sondern auch in Deutschland. Nehmt in diesem Sinne Eure Vorgesetzten doch einmal beim Wort und stoßt eine Führungskräfteentwicklung im eigenen Haus an!
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